„Selbst aufblasende” Isomatten oder Thermoluftmatratzen

Thermoluftmatratzen revolutionierten den Outdoorbereich! Sie kombinieren den Liegekomfort einer Luftmatratze mit dem Isolationskomfort einer Isomatte.

Aufbau und Material
Der isolierende Kern ist aus offenzelligem Vollschaum. Zudem werden Varianten mit Kanälen oder gestanztem Schaum hergestellt. Alle haben das gleiche Ziel: Gewicht einsparen und trotzdem effektiv isolieren.

Grundsätzlich gilt: Je dicker die Matte, desto größer die isolierende Wirkung und der Schlafkomfort.
Die Isolation hängt jedoch nicht nur mit der Dicke der Matte, sondern auch mit dem verwendeten Schaum zusammen: Entscheidend sind Qualität, Dichte und die Art der eventuellen Stanzung des Schaums. Hülle und Schaum sind verklebt. Dünnere Matten mit geringer Schaumdichte lassen sich falten. Die Hülle besteht aus beschichtetem Gewebe und ist Luftdicht verschweißt. Befüllt und entleert werden die Matten über Ventile.

Dass sich die Matten selbst aufblasen, ist nicht ganz richtig.
Dies scheint so, da beim Öffnen des Ventils Luft eindringt und sich der offenzellige Schaumkern ausdehnt. Ein kurzes Nachpusten ist jedoch zur Straffung der Matte erforderlich.

Wintereinsatz
Obacht: Bei Wintertouren kann sich der Einsatz von Thermo-Luftmatratzen problematisch gestalten. Kondenswasser (z.B. durch feuchte Atemluft) kann in der Matte gefrieren, und die Matte vereist innen. In solchen Fällen ist eine klassische Isoliermatte zweifelsfrei unempfindlicher.

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